Zentralafrika - Naturparadies Dzanga-Sangha

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Reisestationen in Zentralafrika

13-tägige Reise

  • Beobachtung von Flachlandgorillas im Dzanga-Ndoki-NP
  • Waldelefanten, Bongos & Sitatungas auf der Dzanga-Bai
  • Einblicke in das Leben der BaAka-Pygmäen im Regenwald
  • 2 ganztägige Wanderungen zur Elefanten-Saline inklusive
Hinweise
Visum: vor Reiseantritt 50 €
Impfungen:
Hepatitis A+B, Typhus & Malariaprophylaxe empfohlen, Gelbfieberimpfung erforderlich

Beobachtung von Flachlandgorillas im Kongobecken

Reiseprofil

Im Herzen des schwer zugänglichen Kongobeckens finden sich inmitten dichter Regenwälder wahre Naturparadiese. Die Forscher des WWF und der WCS sind seit Jahren in Zentralafrika tätig, um die einzig-artige Regenwaldregion vor Abholzung und Wilderei zu schützen und die traditionelle Lebensweise der Ureinwohner, der BaAka-Pygmäen, zu erhalten. Mit großem Engagement ist es ihnen gelungen, eine Gruppe Flachlandgorillas an die Gegenwart von Menschen zu gewöhnen. Viel Interessantes gibt es über die Erforschung der Primaten zu erfahren. Erleben Sie die Flachlandgorillas bei einem Trekking und genießen Sie den Anblick von Waldelefanten, Sitatungas, Büffeln, Bongos und Warzenschweinen auf einer weiten Urwaldlichtung der Dzanga-Bai. Auch stehen Wanderungen im Dzanga-Sangha-Reservat, einem der letzten großen Gebiete des afrikanischen Tieflandregenwaldes, auf dem Programm. Auch ein kurzer Einblick in Projekte der europäischen Entwicklungszusammenarbeit im Naturreservat Mbaéré Mbodingué sowie in Bangui ist möglich. Zentralafrika ist ein touristisch kaum erschlossenes Land. Verständnis für fremde Kulturen, schlechte Straßenverhältnisse und einfache Unterkünfte setzen wir voraus. Im Norden des Landes ist es wegen der aus den Nachbarländern kommenden Flüchtlinge derzeit recht unruhig. Jedoch ist die Sicherheitslage im dem von uns bereisten Süden der Zentralafrikanischen Republik zur Zeit absolut stabil.

Beobachtung von Waldelefanten in Afrika

Reiseverlauf

1. Tag: Linienflug nach Bangui

Nach der Ankunft am späten Abend in der zentralafrikanischen Hauptstadt Empfang am Flughafen und Transfer zum Hotel. Übernachtung Hotel Azimut

2. Tag: Erkundung der Hauptstadt

Stadtrundfahrt in Bangui und Besichtigung des Nationalmuseums mit anschließendem Mittagessen, zubereitet von einer einheimischen Frauengruppe. Später besuchen Sie ein Projekt der GTZ zur Wiederaufforstung der gerodeten Hügel vor der Hauptstadt. Das Projekt wird heute von einer lokalen Nichtregierungsorganisation betreut, die durch Reisen wie diese finanziell unterstützt wird. (F/M/A)

Bungalow auf der Insel Buffle RougeFahrt mit dem Einbaum im Mbaéré-Mbodingué-Naturreservat

3. Tag: Fahrt nach Ngotto

Auf dem Weg zu unserem heutigen Ziel, der malerischen Insel Ile du Buffle Rouge, fahren wir durch den wunderbaren Tropenwald von M´Baiki und durch Kaffee- und Tabakplantagen. Am Nachmittag erreichen wir die Insel, die sich in einem Fluss nahe des Mbaéré-Mbodingué-Naturreservats befindet. Wir erkunden die Insel, besuchen ein typisches Dorf und das Ökomuseum, das über Flora und Fauna sowie über die lokale Kultur informiert. Übernachtung in einfachen Bungalows. (F/LP/A)

4. Tag: Besuch des Naturreservats

Heute wandern wir durch einen intakten Regenwald und erhalten eine Einführung in die verschiedenen Ökosysteme dieser Region. In einer motorisierten Piroge unternehmen wir eine Bootsfahrt, um Flusspferde zu beobachten. (F/M/A)

Doli Lodge - Reisen nach Dzanga Sangha - Reiseveranstalter Fauna-Reisen Wohnen in der Doli Lodge

5. Tag: Fahrt nach Bayanga

Auf der sechs- bis siebenstündigen Autofahrt zum Dzanga-Sangha-Tropenwald-Reservat kommen wir durch Regen- und Bambuswald. Nach der Ankunft besichtigen wir den Ort Bayanga und das Informationszentrum der Doli-Lodge. Wir treffen dort die Mitarbeiter der GTZ/WWF, die das Schutzprojekt betreuen. Die kommenden Nächte verbringen wir in der Doli-Lodge. Diese schöne Unterkunft liegt direkt am Ufer des Sangha-Flusses, unweit von Bayanga, und hat eine Terrasse, von der aus Affen in den Bäumen beobachtet werden können. (F/M/A)

6.-9. Tag: Ausflüge in den Dzanga-Ndoki-Nationalpark

In den kommenden Tagen haben wir ausreichend Zeit, das wunderschöne Schutzgebiet mit seiner reichen Flora und Fauna und seinen Ureinwohnern, den BaAka-Pygmäen, zu erkunden. Den Höhepunkt bildet die Wanderung zu der habituierten Familie der Westlichen Flachlandgorillas. In Gruppen von nur 4 Personen nähern Sie sich diesen beeindruckenden Primaten, deren Gesamtpopulation im Schutzgebiet auf etwa 3.000 Tiere geschätzt wird. In den Wäldern des Reservats leben auch ca. 3.300 Waldelefanten, die zu verschiedenen Zeiten auf die natürliche Lichtung Dzanga-Bai kommen, um hier Mineralien aus dem lehmhaltigen Boden aufzunehmen und sich mit ihren Artgenossen zu "treffen". Durchschnittlich halten sich immer etwa 40 bis 120 Waldelefanten, aber auch Waldbüffel und andere Tiere auf dieser einzigartigen Saline auf. Eine engagierte Elefantenforscherin unterweist uns darin, die einzelnen Elefanten anhand von besonderen Kennzeichen wie Verletzungen an den Ohren oder der Form der Stoßzähne zu unterscheiden. Auch der Besuch einer weiteren Aussichtsplattform zur Beobachtung von Hauben-Mangaben ist vorgesehen. Schließlich erhalten die Reisenden Einblick in die Lebensweise der BaAka-Pygmäen. Sie sehen, wie der Palmwein geerntet wird, und nehmen an der traditionellen Netzjagd teil. Dabei werden die Netze in Kniehöhe gespannt, um Kleinwild, hauptsächlich Ducker-Antilopen oder Quastenstachler, durch wildes Geschrei und Schütteln des Dickichts aufzuscheuchen und in die Netze zu treiben. Eine Flussfahrt in Pirogen rundet die interessanten Begegnungen ab. (F/M/A)

Waldbüffel - Reisen in das Dzanga-Sangha-Tropenwald-Reservat

10. Tag: Möglichkeit für ein zweites Trekking zu den Flachlandgorillas

Heute ist bei rechtzeitiger Buchung ein weiteres Trekking zur habituierten Gruppe der Flachlandgorillas möglich. Sollten Sie kein weiteres Gorilla-Trekking wünschen, so werden wir organisieren, dass Sie gemeinsam mit den Pygmäen Heilpflanzen sammeln gehen. Eine traditionelle Tanzveranstaltung der BaAka-Ureinwohner am Abend bildet den Abschluss Ihres Aufenthaltes im Dzanga-Ndoki-Nationalpark. (F/M/A)

11. Tag: Rückfahrt zur Insel Buffle Rouge

Durch die wunderschönen Landschaften erreichen wir am Nachmittag wieder Ngotto und die Ile du Buffle Rouge. Je nach Straßenverhältnissen bleibt noch Zeit für eine letzte Wanderung im Regenwald des Kongo-Beckens. (F/LP/A)

12. Tag: Rückfahrt & Heimflug

Weiterfahrt nach Bangui am frühen Morgen. Vor einem gemeinsamen Abschiedsessen haben Sie noch Gelegenheit, sich für den Heimflug zu erfrischen. Transfer zum Flughafen und Abflug nach Deutschland in der Nacht. (F/LP/A)

13. Tag: Ankunft in Deutschland

Wichtiger Hinweis

Da diese Reise in eine Region mit sehr geringer Infrastruktur führt, sind kurzfristige Änderungen im Reiseverlauf möglich und liegen im Ermessen des Reiseleiters.

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